| 17.06.2011 |
Gewerbeverein Dietikon in Peter Spuhlers Reich
Während die letztjährige Vereinsreise des Gewerbevereins Dietikon mit der Bremgarten-Dietikon-Bahn (BDB) nach Bremgarten führte, besuchten wir dieses Jahr mit den SBB die Herstellerin der neuen BDB-Kompositionen, die Firma Stadler Rail in Bussnang. Nach einer kurzen Einführung in die Firmengeschichte und einem Überblick über die vielfältige Modell palette wurden wir durch die Produktion geführt. Wir sahen, wie aus geschweissten Aluminiumprofilen Wagenkasten entstehen, erhielten Einblick in die Welt der Drehgestelle und konnten in der Endmontagehalle bestaunen, wie die Wagen mit ihren Innereien bestückt werden. Dort erspähten wir eine für Norwegen bestimmte Komposition, die wegen ihres bulligen Profils auffiel. Beim anschliessenden, durch Stadler Rail offerierten Aperitif war diese Anlass für einige besonders innovative Mitglieder, als nächstes Reiseziel eine Bahnfahrt von Oslo nach Bergen vor zuschlagen, wo man die Bodenheizung der erwähnten Komposition auszuprobieren gedenkt. Bei einem feinen Wiener Kalbsvoressen im Restaurant Eisenbahn zu Weinfelden klang der hereingebrochene Abend gemütlich aus. Auf der Rückreise erlebten zwar im Hauptbahnhof Zürich einige in Bahnreisen wohl weniger erfahrene Mitglieder den Nachteil einer pünktlich vor der Nase abfahrenden Zürcher S-Bahn, was jedoch die Freude über den ansonsten gelungenen Ausflug nicht ernsthaft trübte. |
| 04.02.2011 |
Pressemitteilung
Linienführung der Limmattalbahn
Der Vorstand des GVD ist interessiert an bestmöglichen Verkehrslösungen im Dietiker Zentrum. Er begrüsst den Entscheid zur Linienführung der Limmattalbahn, hat aber konkrete Forderungen das weitere Vorgehen betreffend.
Mit dem Entscheid über die Linienführung der Limmattalbahn im Zentrum von Dietikon wurde vor allem erreicht, dass berechtigte Verunsicherung nun endlich Klarheit weicht. Der Vorstand des Gewerbevereins weiss dies positiv zu würdigen. Für die Attraktivität des teuer möblierten Kirchplatzes bedeutet dieser Entscheid allerdings einen Rückschritt. Ferner fordern wir, dass die Betreibergesellschaft oder die Stadt die durch den neuen Bahnlärm verursachte Wertverminderung von Liegenschaften entlang der Strecke Zürcher-/Badenerstrasse finanziell entschädigt oder durch Heraufsetzung der Nutzungsziffer kompensiert. Dies wird notwendig durch die mangelnde Kongruenz zwischen Nutzniessern der Bahn und den durch diese Beeinträchtigten. Ob die Haltestellen bereits definitiv sind, ging leider aus dem Bericht nicht hervor. Hier sehen wir noch Verbesserungspotential. Jedenfalls ist darauf zu achten, dass Anpassungen am Busnetz als Folge der Limmattalbahn insgesamt nicht zu einer Leistungsverschlechterung führen. Im Bereich der Kernzone ist eine Entflechtung der verschiedenen Verkehrsträger durch Nutzung der dritten Dimension vordringlich ins Auge zu fassen.
Der GVD-Vorstand als Interessenvertreter des Gewerbes ist an einer bestmöglichen Verkehrsabwicklung im Dietiker Zentrum höchst interessiert und wird sich im Bemühen um konstruktive Lösungen gerne am weiteren politischen Prozess beteiligen.
Gewerbeverein Dietikon Martin Müller Präsident |